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Unsere Theorielehrer

Der gesamte Theorieunterricht wird im Beruflichen Schulzentrum „Otto Lilienthal“ Freital-Dippoldiswalde absolviert. Die Lehrkräfte, größtenteils selbst keine Flieger, haben im Winter 2010/2011 den Theorieunterricht des Aeroclubs Pirna e.V. auf dem Flugplatz Pirna hospitiert. In Gesprächen mit den Fluglehrern und durch eigene Vorbereitung versetzten sie sich in die Lage, die Unterrichtsinhalte der fliegerischen Ausbildung unseren Jugendlichen zu vermitteln.
Hier stellen wir unsere vor:

2020 Otto Lilienthal-Lauf

Seit zehn Jahren führt das BSZ „Otto Lilienthal“ einen Spendenlauf durch, eine beliebte Schulveranstaltung. Dabei starten viele Schüler und Lehrer zu einem Stundenlauf. Für jede gelaufene Stadionrunde werden von Förderern Spenden gezahlt. Die so erlaufenen Beträge wurden an hilfebedürftige Vereine gespendet.
Doch dieses Jahr ist alles anders. Eine gemeinsame Sportveranstaltung im Stadion ist nicht möglich. So entwickelten unsere Lehrer, allen voran Herr Morgenstern, ein neues Format. Jeder interessierte Schüler lädt sich eine App herunter und läuft an einem selbst gewählten Ort zu einem selbst gewählten Zeitpunkt. Dieser virtuelle Lauf wurde offiziell Otto Lilienthal-Lauf genannt.
Am 9. Oktober erlaubte uns das Wetter keinen Freitagsflugbetrieb. Nach einigen Arbeiten am Flugplatz zogen Valerie, Caroline, Katharina und Maurice ihre Laufschuhe an und liefen um den Flugplatz. Innerhalb einer Stunde liefen sie jeweils über 9 km. Eine sehr gute Leistung.
Am 16. Oktober, dem letzten Schultag vor unseren Herbstferien, wurden die Sieger geehrt. Die sechs besten Läufer wurden mit einem Segelfluggutschein, gesponsert vom Aeroclub Pirna e.V., prämiert. Insgesamt wurden ca. 1.300 Euro erlaufen. Dieses Geld wird dem Schülerrat übergeben. Es soll für die Anschaffung einer Beleuchtungsanlage für Theater- und Schulveranstaltungen genutzt werden. Wir bedanken uns bei allen Aktiven, dem Aeroclub Pirna e.V. und den Spendern für die Unterstützung.

Exkursionen

Unsere Ausbildung dient nicht dem Selbstzweck.
Vielmehr soll sie den Start unserer Absolventen in eine berufliche Karriere im luftfahrttechnischen Bereich vorbereiten.
Deshalb suchen wir Kontakte zu Unternehmen dieser Branche und nutzen Möglichkeiten, uns vor Ort über die Tätigkeitsbereiche verschiedener Berufe, Anforderungen und Studienmöglichkeiten zu informieren.
Hier berichten wir über einige

Studienfahrten auf den Rabenberg

Alle Beteiligten freuen sich jeden Freitag auf die Freitagsflugbetriebe.
Schließlich ist die Schule um 11:00 Uhr beendet, um 12:00 Uhr beginnt der Startaufbau, ab 13:00 Uhr wird geflogen.
Was kann es Schöneres geben?
Doch wie kann man den Unterricht so planen, dass alles funktioniert? Ein Baustein dazu ist die Verlagerung des Sportunterrichtes in die Zeit der Studienfahrt. Andere Klassen und Kurse organisieren Studienfahrten zu entfernten Orten. Die Flieger suchen sich stattdessen ein Sporthotel. Ein solches haben sie auf dem Rabenberg gefunden. Jeden Tag steht dort Sport auf dem Plan, mal in Form von Ausdauertraining, mal als Sportspiel, mal als Leistungskontrolle. Es klingt anstrengend.
Das ist es auch.
Doch es hat sich gelohnt, denn schließlich geht es bald wieder freitags auf den Flugplatz …

Schnupperkurse – „Faszination Fliegen“

Jährlich bietet das Berufliche Schulzentrum „Otto Lilienthal“ Freital-Dippoldiswalde im Januar Schnupperkurse an.
Über die Homepage des BSZ können sich Schüler der 8. bis 10. Klasse von Oberschulen und Gymnasien online für einen Kurs ihrer Wahl anmelden. Das Kursangebot reicht über verwaltungstechnische und wirtschaftliche Themen bis zu verschiedenen Berufen aus dem gewerblichen Bereich. Das Berufliche Gymnasium stellt sich mit der Spezialisierungstechnik „Luftfahrttechnik“ im Kurs „Faszination Fliegen“ vor. Die Besonderheit dieses Kurses wird durch die Akteure geprägt. Dies sind die Schüler der Klassenstufen 11 und 12 selbst. Sie stellen das gesamte Spektrum der Segelflugausbildung vor und laden alle Interessenten zum Einsteigen in ihren Flugsimulator (ein originales Segelflugzeug) ein. Sie erläutern die Bedienungsweise der Steuerelemente und lassen anschließend jeden selbst fliegen.

Karriere Start

Jedes Jahr im Januar wird in Dresden die Messe „Karriere Start“ veranstaltet. Sie dient u.a. dazu, jeden Interessenten über die umfangreiche Palette von Ausbildungsmöglichkeiten in Sachsen zu informieren. Auch unsere Schule, das BSZ „Otto Lilienthal“ Freital-Dippoldiswalde ist jedes Jahr mit einem Messestand vertreten.

von Profis geschult …

Der lehrplanmäßige Unterricht wird unter Leitung unserer Theorielehrer vollinhaltlich absolviert.
Doch an dieser Stelle bleiben wir nicht stehen.
Profis aus verschiedenen Bereichen der Luftfahrttechnik sind sich nicht zu fein, zu uns in die Schule zu kommen und uns in ihre beruflichen Kenntnisse einzuweihen.
Diese Angebote, erfreulicher Weise durchweg kostenlos, nehmen wir sehr dankend an.

Tag der „Offenen Tür“ am BSZ „Otto Lilienthal“

Jedes Jahres lädt das BSZ „Otto Lilienthal“ Freital-Dippoldiswalde interessierte Schüler und Eltern zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Fachleiter der einzelnen Bereiche stellen ihre jeweiligen Schularten in Form von Vorträgen vor.
Für unser Gymnasium gestalten Frau Punsch (Oberstufenberaterin) und Herr Perl (Fachleiter) gleich zwei Informationsveranstaltungen. Die Lehrer präsentieren ihre Fachräume und stehen mit ihren Schüler Frage und Antwort. Die Schüler der Luftfahrttechnik laden zum Fliegen im Simulator ein und berichten von ihrer Ausbildung.

Tag „Brücken in die Zukunft“

Jedes Jahr möchten sich verschiedene Firmen und Institutionen den Schülern des BSZ „Otto Lilienthal“ Freital-Dippoldiswalde vorstellen.
Damit nicht durch jede derartige Veranstaltung Unterrichtsausfall provoziert wird, organisiert unsere Schule jährlich einen Tag „Brücken in die Zukunft“. Hierbei erhalten alle Firmen die Möglichkeit sich durch Vorträge und/oder Ausstellungsstände zu präsentieren. Diese Veranstaltungen werden von unseren Jugendlichen sehr gern angenommen. Auch für unsere Flugschüler wird das fachspezifische Angebot jährlich größer.

Dieses Jahr war es am 1. Oktober so weit. Neben der Bundeswehr waren auch wieder die Elbe-Flugzeugwerke (EFW – Airbus) vertreten.
Unser größter Unterrichtsraum war gut gefüllt.
Aber das Besondere in diesem Jahr waren die Vorträge von ehemaligen Absolventen unserer Spezialisierungsrichtung „Luftfahrttechnik“. Nico Wiegand vertrat als Praktikant und im Auftrag die Deutsche Flugsicherung (DFS). Als Unterstützung brachte Nico eine Fluglotsin des Towers Dresden mit. Diese sollten wir wenige Tage später während unseres Herbstlagers direkt an ihrem Arbeitsplatz wieder treffen. Lars Glöckner stellte als Auszubildender das Pilot Training Network (PTN), seinen Schlüssel auf dem Weg in das Cockpit eines Verkehrsluftfahrzeuges. Beide Vorträge wurden von unseren Schülern begeistert verfolgt, beide Infostände waren umlagert. Man kann also zu Recht sagen, diese beiden ehemaligen Schüler sind in der Luftfahrtbranche angekommen.
Autor: Jens Perl

Praktika in der Luftfahrtindustrie

Das Ausbildungsprogramm verlangt von unseren Schülern keine Praktika. Doch unsere Schüler haben eine klare Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft und bewarben sich deshalb von sich aus zu Praktika in verschiedenen Firmen der Luftfahrtindustrie. Wir unterstützen sie dabei, nehmen selbst Kontakt zu Firmen auf und konnten schon die ersten heißbegehrten Praktikaplätze während der Ferien vermitteln.