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2014 Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin 2.0

Am Donnerstag, dem 22.05.2014, begab sich die Fliegerklasse GYA13 mit 2 Schülern der Klassenstufe 12 auf den Weg zum Bundeswehr-Luftwaffenstützpunkt nach Königsbrück.
Vor Ort angekommen, staunten viele von uns bereits über den auf dem Gelände stehenden „Tornado“. Nach einigen Gruppenbildern und einer kurzen Einweisung durch den leitenden Arzt des Stützpunktes ging die Tour dann richtig los.
Im Simulationshaus erklärte man uns zuerst den Simulator für die „Anti-g-Manöver“. In diesem Zusammenhang wurde uns auch schon mal eine Ausrüstung gezeigt, welche dem Piloten helfen soll, den Druck auf den Körper zu verringern. Danach ging es dann zum wahrscheinlich am meisten erwarteten Simulator: der Zentrifuge! Wir haben sie zwar (leider) nicht in Aktion sehen können, aber dafür bot sich für uns die Möglichkeit, uns das Ganze mal genauer anzuschauen – auch mal reingehen – und dem Techniker eine Menge Fragen zu stellen.
Nach dem interessanten Aufenthalt in der Zentrifuge gingen wir zur „Höhen-Klima-Simulationsanlage“, oder kurz: Druckluftkammer. Wir hatten sowohl die Möglichkeit, einmal in der Kammer selber zu sitzen, als auch den Technikraum der Kammer zu besichtigen. Und nur mal für alle Interessierten: wer Geld und Lust hat kann sich in der Kammer für 14,80€ pro Minute da drin einmal testen lassen.
Zum Abschluss wurden wir noch in 3 Gruppen aufgeteilt, wobei eine Gruppe eine genauere Erklärung der Ausrüstung/Uniform bekam, während die anderen beiden Gruppen sich bei den beiden „Desorientierungs-Simulatoren“ aufhielten. Wir konnten da auch mal rein und uns ausprobieren: Spaß gemacht hat es allemal.
Zum krönenden Abschluss versammelten wir uns dann noch mit einem Ausbilder am „Tornado“, wo wir ihn mit unseren Fragen den Bauch durchlöchern durften. Er erklärte uns auch noch etwas über eine Laufbahn bei der Bundeswehr und gab uns einige sehr hilfreiche Hinweise für unsere Zukunft mit. Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug nach Königsbrück. Und ich denke, ich kann im Namen aller sprechen, wenn ich sage, dass wir – insofern die Möglichkeit besteht – gerne noch einmal dahin fahren würden und zwar immer wieder gern mit unserem Omnibusbetrieb „Eitner“ aus Colmnitz.
Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe