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2013 Aufrüsten des TWIN-Astirs

Für die Schüler, die ihre bisherige Ausbildung auf dem Twin Astir gemacht haben, gab es ein Problem: der Twin fehlt. Dies lag daran, dass das Flugzeug noch in der Werkstatt zur 3000 Stunden Kontrolle war und somit zum Saisonbeginn noch nicht zum Fliegen bereit war. Die „Twin-Schüler“ mussten also zunächst auf unsere anderen Flugzeuge zurückgreifen. Dann war es endlich so weit, unser Twin hatte die Kontrolle hinter sich, jedoch musste er nun erst einmal mit einem Team in die Alpen. Also hieß es für uns wieder warten.
Heute stand er dann aber wirklich in seinem Hänger bei uns auf dem Platz und wartete darauf, von uns aufgerüstet, also zusammengesteckt zu werden. Da das Wetter heute nicht sonderlich einladend war, drohte die Aktion ins Wasser zu fallen, weil möglicherweise nicht genügend kräftige Leute da sein könnten. Doch wir hatten Glück und waren dann doch eine relativ große Truppe. Es ging also los, Hänger auf, Höhenleitwerk, Rumpf und Tragflächen raus und dann das Ganze zusammen. Aber ganz so einfach ist das leider nicht. Man muss dazu sagen, dass so ein Twin nicht gerade ein Leichtgewicht ist und das Aufrüsten ist dementsprechend anstrengend. Zuerst sollte die rechte Fläche an den Rumpf und die Linke sollte ihr folgen, doch nach einer Weile voller rütteln, vor und zurück, hoch und runter, entschlossen wir uns doch mit der linken Tragfläche zu beginnen und siehe da, alles passte.
Der Twin stand nun in seiner vollen Pracht wieder vor unserem Hallentor, doch da gab es schon das nächste Problem : Die Halle war schon ohne den Twin ziemlich voll. Also mussten wir uns erst einmal ein System überlegen, damit alle Flieger in die Halle passten. Doch dank der Erfahrung einiger Mitstreiter und etwas Geduld war auch dies schnell geschafft. Leider fing es bereits als wir die Hallentore geschlossen hatten an zu regnen und somit konnten wir den Twin heute noch nicht wieder in Betrieb nehmen. Doch schon am folgenden Tag erlaubte uns das Wetter einen Schulungsflugbetrieb durchzuführen. Für mich war es ein besonderer Flugbetrieb, denn ich schaffte mit dem TWIN meine B-Prüfung. Also hat sich der Tag des Aufrüstens für mich wirklich gelohnt.